12.10.2017

Websitebutler

Die perfekte Friseur-Website

Wie Sie einen glanzvollen Auftritt in der digitalen Welt hinlegen und so den Grundstein für eine erfolgreiche Website legen, weiß Hendrik Köhler von Websitebutler.

Beispiel einer gelungenen Website

Immer mehr Verbraucher legen Wert auf ein gepflegtes Äußeres und investieren ihr Geld in regelmäßige Friseurbesuche: Knapp 239.000 Beschäftigte in über 50.000 Friseurbetrieben kümmerten sich in 2014 um die Haarkleider der Deutschen. Damit erwirtschafteten sie einen Gesamtumsatz von rund 5,7 Milliarden Euro1. Bis 2020 soll der Branchenumsatz sogar auf rund 8,46 Milliarden Euro steigen2. Als Entscheidungshilfe bei der Auswahl des passenden Stylingprofis ziehen Konsumenten zunehmend das Web heran: Bereits 76 Prozent informieren sich laut dem Local Listing Report 2015 online über lokal ansässige Dienstleister und Geschäfte3.

Eine professionelle Onlinepräsenz ist für Friseure bei dem Kampf um Neukunden daher unverzichtbar – angefangen bei der eigenen Unternehmenswebsite.
Trotzdem haben 67 Prozent der Kleinstunternehmen, zu denen die Mehrheit der Friseursalons zählt, noch immer keine eigene Website. Viele Unternehmensauftritte sind zudem stark veraltet. Darauf verweisen u. a. lange Ladezeiten, unprofessionelle Designs sowie Wiedergabeprobleme auf mobilen Endgeräten. Wer noch keine oder eine ältere Website hat, sollte die Erstellung eines professionellen Online-Auftritts daher zur Priorität erklären. Der nachfolgende Überblick über die wichtigsten Anforderungen an eine Friseur-Website kann Ihnen hierbei helfen.


Das sollte Ihre Friseur-Website können

Die Grundstruktur einer Website bilden Inhalte, die sich durch Aussagekraft, Individualität und Aktualität auszeichnen sowie ein Design, das intuitiv, einheitlich, ansprechend und responsiv (also für die Anzeige auf verschiedenen Bildschirmgrößen optimiert) ist. Inhalte und Gestaltung müssen dabei immer auf die Zielgruppe des eigenen Geschäfts zugeschnitten sein. Daneben unterscheiden sich die Anforderungen an eine Unternehmenswebsite je nach Branchenzugehörigkeit. Während zum Beispiel Restaurants die Präsentation ihrer Speise- und Getränkekarte in den Mittelpunkt stellen, werden Personaldienstleister verstärkt Wert auf die Einbindung einer Jobdatenbank legen. Für Friseure sind diese Punkte wichtig, empfiehlt Websitebutler:


1) Leistungen, Produkte und Preise: Behandlungsarten und verwendete Produkte sind beim Friseurbesuch meist eng miteinander verknüpft. Ihre Preisliste sollte daher auch zeigen, welche Produkte Sie anwenden. Das schafft Transparenz und zeigt Besuchern, welche Qualität sie in Ihrem Salon erwarten dürfen.
2) Referenzen und Kundenbewertungen: Die Integration von Referenzen und authentischen Bewertungen zufriedener Salonbesucher, im Idealfall gestützt von Beispielbildern und -videos, hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Entscheidungsfindung potentieller Kunden.
3) Terminkalender: Bieten Sie einen Online-Terminkalender an. Kunden können sich so unabhängig von Sprechzeiten ihren Wunschtermin aussuchen. Hierbei freiwillig eingegebene Kundendaten können nach entsprechender Zustimmung für weitere Marketingmaßnahmen genutzt werden. Ein weiterer Pluspunkt: Salonbesitzer können die Ausfallquote mit automatisierten Terminerinnerungen per E-Mail oder SMS verringern und so finanzielle Einbußen reduzieren.
4) Kontaktdaten und Öffnungszeiten: Informationen zu Standort(en), Anfahrt inklusive Parkmöglichkeiten, Öffnungszeiten sowie Kontaktoptionen sind absolute Standardangaben und dürfen auf keiner Friseur-Website fehlen.
5) Räumlichkeiten: Mit ansprechenden Fotos Ihres Salons beweisen Sie, dass sich Ihr Sinn für Ästhetik nicht nur aufs Haarstyling beschränkt. Informieren Sie Besucher zudem über Ausstattungselemente wie Bedienstühle, Waschsäulen, Geräte und Wartebereiche.
6) Geschäftsporträt: Sorgen Sie dafür, dass sich der Kunde schon vor seinem ersten Besuch ein gutes Bild von Ihrem Geschäft machen kann. Beschreiben Sie dazu besondere Vorzüge Ihres Salons: Zeigen Sie Bilder des Ambientes, stellen Sie Ihr Team vor und informieren Sie über erworbene Auszeichnungen und Qualifikationen.
7) News, Aktionen und Trends: In einer Neuigkeiten-Rubrik können Sie News rund um Ihren Salon verkünden, auf aktuelle Aktionsangebote hinweisen, neueste Frisurentrends vorstellen und professionelle Stylingtipps geben.
8) Personalgewinnung: In einer Karriere-Sparte können Sie offene Stellen bewerben und, falls zutreffend, Ihren Salon als Ausbildungsbetrieb vorstellen. Mit einer modern gestalteten Website präsentieren Sie sich zudem sowohl bei erfahrenen Fachkräften als auch beim potentiellen Nachwuchs als fortschrittlicher Arbeitgeber.

1 https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/DienstleistungenFinanzdienstleistungen/KostenStruktur/kostenstrukturFrisoerKosmetik2020164149004.pdf?__blob=publicationFile

2 https://de.statista.com/prognosen/704031/frisoer--und-kosmetiksalons-in-deutschland---umsatzprognose

3 http://blog.1und1.de/2015/05/11/drei-von-vier-deutschen-suchen-regelmaessig-online-nach-lokalen-haendlern-und-dienstleistern/

 

 

Hendrik Köhler

Über den Autor:
Hendrik Köhler betreut als Mitgeschäftsführer von Websitebutler kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Erstellung, Pflege und Wartung von Webseiten, darunter auch Friseurbetriebe. Durch den Einsatz einer auf künstlicher Intelligenz basierenden Software ermöglicht der Berliner Anbieter die Erstellung von Webseiten in Agenturqualität. Köhler, der als Mitgründer von Websitebutler den Bereich Marketing verantwortet, unterstützt Team und Kunden vor allem mit seiner Expertise.

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