01.08.2017

Salon Michaela

Dreamteam

Michaela Haberl hat Ihren Salon in vielen Jahren erfolgreich entwickelt. Seit einiger Zeit ist nun Tochter Nadja an ihrer Seite - ein Dreamteam!

Michaela (l.) und Nadja Haberl aus Karlshuld. Foto: Martin Slovacek

Kinder, die in die Fußstapfen ihrer Eltern treten und in deren Salon mitarbeiten, gibt es im Friseurhandwerk oft. Ein Beispiel einer harmonischen Mutter-Tochter-Beziehung stellen wir Ihnen hier vor: Michaela und ihre Tochter Nadja Haberl arbeiten zusammen und verstehen sich dabei ausgezeichnet.

Nach langjährigem Angestelltenverhältnis beschloss Michaela Haberl aus Karlshuld, Nähe Ingolstadt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. "Da an unserem Wohnhaus eine Garage mit ca. 20 qm 'frei' war, wurde diese kurzerhand als Friseursalon umgebaut", erzählt sie. Darin wurden zwei Bedienplätze und ein Waschplatz installiert, und im Mai 2006 ging es mit dem 'Salon Michaela' los. Schon nach einem Jahr bot sich die Gelegenheit, eine Kollegin einzustellen. "Meine erste Angestellte, ich war stolz wie Oskar", schildert Michaela Haberl das damalige Hochgefühl.


Wachstum im Eiltempo

Zwei Friseurinnen, zwei Bedienplätze, ein Waschplatz – das passte für etwa ein Jahr. "Terminlich waren wir dann so weit, dass der Salon immer sechs Wochen im Voraus ausgebucht war. Wir kamen an eine Kapazitätsgrenze, da auch noch eine Assistentin eingestellt wurde und sich eine weitere Fachkraft vorgestellt hatte, die ich gerne im Team haben wollte", so die Friseurmeisterin weiter. Also musste ein Anbau her. Ende 2007 waren weitere 20 qm Salon vorhanden, das Team bestand nun aus drei Friseurinnen und zwei Assistentinnen, die auf fünf Bedien- und zwei Waschplätzen ihre Kunden verwöhnen konnten. "Das sollte doch jetzt genug sein, dachte ich damals", erzählt Michaela Haberl. Doch weit gefehlt. Durch Mundpropaganda, aber auch permanente Werbung und ständige Aktualisierung der Homepage sowie Kommunikation über Facebook wuchs der Kundenkreis stetig weiter. Ende 2009 ging es in die Planung für weitere 40 qm, und schon Anfang 2010 war alles fertig: zehn  Bedienplätze, vier Waschbecken für sechs Friseurinnen und drei Assistentinnen. "Und der ganze Umbau, während mein Salon unter Volllast lief. Vier Tage mussten geopfert werden, um den Altbau mit dem Neubau zu verbinden – Wasser, Strom, Heizung. Hier hat die Holzbaufirma ganze Arbeit geleistet. Naja, wie bei uns Friseuren: Arbeiten auf den Punkt", schmunzelt sie.
Die verwendeten Materialien – Holz, Stein und Glas – vereinen sich harmonisch und schaffen ein angenehmes Ambiente.
Im Salon wird mit den Partnermarken Goldwell, Alcina und hairtalk das ganze Friseurspektrum angeboten, u. a. auch Brautservice sowie für die Herren Bartpflege und -styling.
Die Unternehmensphilosophie lautet 'Moderne Frisuren für moderne Menschen'. Leidenschaftliche Friseure betreuen hier ihre Kunden in angenehmer Wohlfühlatmosphäre, "sei es durch kompetente Fachberatung zu Schnitt und Farbe, friseurexklusive Pflegeprodukte und Make-up oder durch unsere Ehrlichkeit gegenüber dem Kunden in der Umsetzung der Wünsche", so die Inhaberin. Und: "Durch regelmäßige Weiterbildung bieten wir die neuesten Trends für jeden Anlass – natürlich aus Leidenschaft."



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Die nächste Generation

Das nächste Highlight wartete 2011 auf Michaela Haberl: Ihre Tochter Nadja fasste den Entschluss, ebenfalls Friseurin zu werden. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss der Realschule im Jahr 2012 besuchte Nadja die Friseurakademie Meininghaus in Forchheim. "Die Zeit war sehr schön, und ich habe dort wirklich viel gelernt", schildert sie ihre Erfahrungen. Im Dezember 2015 erwarb die Nachwuchsfriseurin den Meistertitel. "Ich war das zweite Mal stolz wie Bolle", blickt Mutter Michaela auf die Zeit zurück. "Nadja wollte dann noch nicht sofort bei mir zu arbeiten beginnen, sie suchte noch eine Gelegenheit, um mehr Erfahrung zu machen und ging für sechs Monate nach Berlin in die dort ansässige Goldwell-Akademie", erzählt sie.
Und Nadja ergänzt: "Hier lernte ich extrem viel zu den wichtigen Themen Organisation, Marketing und Management."
Nadja Haberl startete 2016 im Salon ihrer Mutter, beide haben das nicht bereut. "Bis zum heutigen Tag läuft alles, wie es sein soll. Ich kann mir kein anderes Team vorstellen, mit dem ich so gerne zusammenarbeiten würde. Auch privat unternehmen wir viel miteinander", erzählt Michaela Haberl. So hat das Team schon einige Ausflüge gemeinsam unternommen, und mit einer Kollegin hat die Chefin sogar eine Wallfahrt nach Altötting gemacht, die beiden sind 120 km zu Fuß gegangen – Respekt!

Wer so viel Ausdauer beweist, dem bleibt der Erfolg auch im Beruf nicht verwehrt, wie man sieht. Wir drücken Nadja die Daumen, dass sie in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und eines Tages stolz auf das Erreichte zurückblicken kann. 
Heidi Stolz 

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