09.11.2017

Kölsche Figaros

Am 'Elften im Elften'...

...beginnt auch in Köln die närrische Jahreszeit. Mittten drin statt nur dabei: Die Kölsche Figaros und in deren Vorstand ZV-Präsident Harald Esser.

Beste Stimmung - ein Eindruck aus der letzten Session.

Am 11. November um 'Elf Uhr Elf' beginnt überall hierzulande der Karneval, die Fastnacht oder der Fasching. Selbstverständlich auch in Köln. Mit 'dreimol Kölle Alaaf' wird auf dem Kölner Alten Markt das designierte Dreigestirn vorgestellt, umringt von tausenden Menschen, die feiern, trinken, schunkeln und zu 'kölsche Tön' singen und tanzen. So heißt denn auch das Motto der Session 2017/18 'Mer Kölsche danze us der Reih'.

Auch die Kölschen Figaros sind mit dabei und feiern ihren Sessionauftakt am 12.11.2017 als traditionelle Brauhausveranstaltung im Reisdorf am Griechenmarkt mit 170 Gästen und Künstlern wie Jutta Gersten, de Domse Trötje, Courage mit Kleefuß und dem Figaro-Barden Daniel Kriegisch. Karten dafür gibt es noch an der Tageskasse für 15,- €, Start 11:11 Uhr.

Ausverkauft dagegen ist der große Kostümball am 28. Janaur 2018. 1.111 Jecken werden den Tanzbrunnen rocken. Mit 'singe, fiere und danze' werden die Kölschen Figaros ihre Gäste willkommen heißen, die überwiegend eine sehr enge Beziehung zum Friseurhandwerk haben. Die Besten der Besten aus Künstlerkreisen im Kölner Karneval geben sich hier ein Stelldichein: Das Kölner Dreigestirn, Kinderdreigestirn, Marc Metzger, De Blötschkopp, de Rabaue, Ehrentanzcorps, Kempes Feinest, Cat Ballou, De Höhner, Domstürmer und Big Maggas.
Im Rahmen dieser Sitzung wird traditionell eine Person des öffentlichen Lebens aus Köln zum Ehrenfigaro ernannt. In diesem Jahr ist es Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Die Figaro-Session 2017/18 findet ihren Abschluss am 3. Feburar 2018 mit der Kölsch-Rock-Party Hairjeck im Herbrand's in Köln Ehrenfeld. 500 Gäste haben hier Platz, um zu tanzen, zu feiern und mitzusingen bei den Liedern von Fiasko, Stefan Knittler - Musik op Kölsch, Big Maggas, Bernd Stelter und Daniel Kriegisch. Karten dafür gibt es ebenfalls noch, und zwar an der Abendkasse für 24,- €, Start 19.00 Uhr.

Im Bild v. l. die Vorstandsmitglieder Harald Esser und Eckart Seeger sowie Pressewart Jürgen Freudenstein

Die Geschichte des Karnevals

Der Kölner Karneval ist fast so alt wie die Geschichte der Stadt und hat ihren Ursprung be Griechen, Römern, Heiden oder Christen bei Frühlingsfesten, Wintersonnwendfeiern und anderen Festen. Mit der Zeit gesellten sich mehr und mehr Masken- und Kostümbälle dazu, die anfangs dem Adel und reichen Bürgern vorbehalten waren. Erst 1823 wurde das 'Festordnende Komitee' gegründet, und im selben Jahr gab's den ersten Rosenmontagsumzug rund um den Neumarkt mit der 'Thronbesteigung des Helden Carneval', des heutigen Prinzen. Der Karneval war von nun an institutionalisiert und verbürgerlicht.

Kölsche Figaros

Auch die Kölner Friseure wollten mit dabei sein. Schon in der Session 1948/49 (übrigens erschien 1948 die erste FRISEURWELT), als es in Köln noch wenig zu lachen gab, beschloss ein lustiges 'Schmölzjen' unter den ortsansässigen Friseuren die Gründung eines 'Elferrat der Friseur-Innung Köln' mit den Innungsfarben Blau-Gold. Erster Präsident wurde Carl August Reuth. Nach zwei Jahren Vorbereitung startete 1951 die erste Sitzung im Sartory, die ein voller Erfolg wurde. Unter dem Motto: 'Nit nur feste frisiere, och Feste fiere' treten auch heute noch die Kölschen Figaros alljährlich im Kölner Karneval auf.

Aus der Vereinigung wurde 1993 eine selbstständige Karnevalsgesellschaft mit eigener Satzung und Vorstand, die in 'Kölsche Figaros' umbenannt wurde. Die neue Gesellschaft trat dem Festkomitee Kölner Karneval bei und begrüßt nun auch regelmäßig das Kölner Dreigestirn auf ihren Veranstaltungen.

Der amtierende Vorstand der Kölschen Figaros 2017/18:

Eckart Seeger,    1. Vorsitzender
Harald Esser,      1. Schatzmeister, Sitzungspräsident
Mike Engels,        Schriftführer
Detlev Schädel,   Senatspräsident
Marco Köhler,      Literat
Jörg Vogel,         2. Schatzmeister

Der Senat - eine Fördergemeinschaft

Zur Finanzierung eines Vereins braucht es Geldgeber und Spender - den Senat. Ihm zur Seite steht der Senatspräsident. Die aktuell 37 Senatoren, Förderer und Gönner der Gesellschaft kommen aus der Wirtschaft, der Industrie und aus dem Kölner Friseurhandwerk.

 

 

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