30.01.2017

Zentralverband

Ausbildungsmarkt bei Friseuren stabil

Eine Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2016 im Friseurhandwerk gibt Anlass zur Hoffnung.

FOTO: www.shutterstock.com/Monkey Business Images

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks gab soeben die Zahlen weiter: Mit 10.995 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zähle das Friseurhandwerk auch weiterhin zu einer der ausbildungsstärksten Branchen in Deutschland. Laut BIBB ging die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge insgesamt im Friseurhandwerk nur leicht um 1,6% zurück - und das trotz des demografischen Wandels und des Trends junger Menschen, sich verstärkt für Abitur und Studium statt für einen Ausbildungsberuf zu entscheiden. Vor allem für junge Frauen versprühe der Friseurberuf ungebrochen eine hohe Attraktivität. In dem kreativen, modebewussten Umfeld und der Vielzahl an interessanten Entwicklungsmöglichkeiten sähen besonders sie die Aussicht auf eine berufliche Verwirklichung. Mit 9.123 neu abgeschlossenen Verträgen 2016 rangiert der Friseurberuf bei weiblichen Azubis unverändert auf Platz sieben unter allen Ausbildungsberufen.

Bemerkenswert sei auch, dass der Anteil an männlichen Auszubildenden im vergangenen Jahr deutlich gestiegen ist. Waren es 2015 noch 1.575 Neuverträge männlicher Azubis, sind es 2016 bereits 1.827, ein Anstieg um 16%. Diese Entwicklung verdeutliche, dass die Themen Beauty und Haarpflege auch für Männer immer mehr an Bedeutung gewännen.

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