29.05.2018

ZDH / ZV

Handwerk will Abmahnvereine stoppen

Seit dem Start der neuen Datenschutzregelung DSGVO am 24.5.2018 setzt sich das Handwerk dafür ein, unseriöse Geschäftsmodelle rund um das Thema zu verhindern.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) kritisieren die unseriösen Geschäftspraktiken sogenannter Abmahnvereine und andere Geschäftsmodelle rund um die neuen Datenschutzregeln, insbesondere Abmahnungen wegen rechtlicher Fehler und Lücken auf Internetseiten. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen, oft Ziele unseriöser Abmahnpraktiken, seien immer stärker betroffen und in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht.
Wenn wettbewerbsrechtliche Instrumente derart missbraucht werden, müsse der Gesetzgeber einschreiten, fordert der ZDH. Dies gelte insbesondere für Abmahnungen bei rein formalen Verstößen gegen Informations- und Impressumspflichten. Das Handwerk setzt sich in solchen Fällen dafür ein, die finanziellen Anreize für Abmahnungen durch eine Deckelung des Streitwerts deutlich zu minimieren und den Kreis der Abmahn- und Klagebefugten einzuschränken.
Unterstützung rund um die neuen Datenschutzregeln gibt es für Betriebe bei Innungen, Kreishandwerkerschaften, Landesinnungsverbänden, Handwerkskammern und beim Zentralverband. Tipps zur DSGVO gibt der ZDH. Ein Statement von ZDH Generalsekretär Holger Schwannecke finden Sie hier.

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