27.02.2018

Zentralverband / BIBB

Mehr Männer in der Branche

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Zahlen der neuen Ausbildungsverträge 2017 bekanntgegeben. Die Zahlen sind rückläufig, aber die Männer kommen!

Mit 10.542 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in der Friseurbranche im Jahr 2017  zählt das Friseurhandwerk trotz rückläufiger Zahlen weiterhin zu einer der ausbildungsstärksten Branchen in Deutschland.
Bei den weiblichen Auszubildenden rangiert der Friseurberuf mit 8.253 neu abgeschlossenen Verträgen im Jahr 2017 unverändert auf Platz sieben der Liste aller Ausbildungsberufe. Die Zahl der Neuverträge ist dabei mit einem Minus von 9,5% im letzten Jahr erwartungsgemäß rückläufig.

Bemerkenswert ist, dass sich immer mehr Männer für den Friseurberuf entscheiden. Der Anteil an männlichen Auszubildenden ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. 2016 waren es 1.827 Neuverträge männlicher Azubis, 2017 schon 2.289, also ein beachtlicher Anstieg von 25%. Dies, so der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV), beweise, dass die Themen Beauty und Haarpflege auch für Männer immer wichtiger werden.

Dem Negativtrend der insgesamt rückläufigen Zahlen will der ZV mit dem Studium Bachelor of Arts Business Administration (B.A.) mit dem Schwerpunkt Beauty-Management begegnen. Dieser staatlich anerkannte internationale Studiengang wurde in Zusammenarbeit mit der Steinbeis Business Academy (SBA) und der Handwerkskammer Koblenz entwickelt. Er ermöglicht Jugendlichen, die sich für das Friseurhandwerk interessieren, attraktive Berufsperspektiven. Im Fokus stehe weiterhin die Modernisierung des Berufsbilds mit neuen Karrierechancen.

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