19.03.2020

Zentralverband Friseurhandwerk (ZV)

Zuschüsse für Salons nötig

Viele Betriebe müssen aufgrund von Corona-Verdachtsfällen oder infizierten Mitarbeitern schließen. Nachfolgend ein Statement von ZV-Hauptgeschäftsführer Jörg Müller.

ZV-Hauptrgeschäftsführer Jörg Müller.
FOTO: Zentralverband Friseurhandwerk

"Die Corona-Epidemie gefährdet die Existenz aller Friseurbetriebe in Deutschland. Deshalb ist es jetzt wichtig, alles zu unternehmen, um Betriebe am Markt zu halten und Beschäftigung zu sichern. Oberstes Gebot dabei ist, die Sicherheit der Kunden, der Mitarbeiter und Salonbesitzer nicht zu gefährden. Hier vertrauen wir auf die Experten in den Gesundheitsämtern, in den Landesbehörden und auf die Anweisungen des Robert Koch Instituts.

Friseure haben vielfach kaum Rücklagen, stehen nach wenigen Wochen oder sogar Tagen vor dem Aus. Um das Überleben der Salons und damit Arbeitsplätze zu sichern, muss das Friseurhandwerk unbürokratisch und schnell Hilfe und Unterstützung erhalten. Gemeinsam mit anderen Handwerksorganisationen, zum Beispiel Handwerk.NRW, setzen wir uns dafür ein, Kleinbetrieben, die in existenzielle Not geraten sind, mit einem Sofortprogramm zu unterstützen. Ich denke dabei an einen Zuschuss und nicht an einen Kredit. Handwerk.NRW hat Beträge bis 25.000 Euro ins Spiel gebracht. Das ist ein richtiger Weg, um Salons zu unterstützen, ebenso wie mögliche Steuerstundungen für die Betriebe."

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